Man kennt ihn als verschrobenen Gangster, als undurchsichtigen Zöllner oder als wortkargen Ex-Soldaten – Benicio Del Toro gehört zu den wandelbarsten Gesichtern Hollywoods. Seit über 40 Jahren taucht er in Filme ein, die selten leichte Kost sind, und hat sich damit einen Ruf als intensiver Charakterdarsteller erarbeitet.

Geburtsdatum: 19. Februar 1967 (FILMSTARTS.de) ·
Karrierejahre: 40+ (FILMSTARTS.de) ·
Filme: 50+ ·
Serien: 3

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Vollständiger Name: Benicio Monserrate Rafael Del Toro Sánchez (FILMSTARTS.de)
  • Geboren am 19. Februar 1967 (FILMSTARTS.de) (FILMSTARTS.de)
  • 50 Filme und 3 Serien in der Datenbank (Moviepilot.de) (FILMSTARTS.de)
2Was unklar ist
  • Exakte Gesamtzahl aller Rollen variiert je nach Datenbank.
  • Einige kleinere Filmauftritte sind nicht in allen Quellen gelistet.
  • Die genaue Anzahl der Serienauftritte ist schwer zu bestimmen, da Dokumentationen und Gastauftritte unterschiedlich gezählt werden.
3Zeitleisten-Signal
  • Regiedebüt 2012 in „7 Tage in Havanna“ (FILMSTARTS.de)
  • Drehbuchautor 2023 bei „Reptile“ (FILMSTARTS.de) (FILMSTARTS.de)
  • Ausführender Produzent 2024 bei „Kill The Jockey“ (FILMSTARTS.de) (FILMSTARTS.de)
4Wie es weitergeht
  • Del Toro bleibt als Produzent und Schauspieler aktiv.
  • Weitere Projekte sind nach dem Erfolg von „Reptile“ zu erwarten.

Ein Blick auf die zentralen Lebensdaten zeigt die Spannweite seiner Karriere – von den Anfängen bis zu den jüngsten Produktionen.

Kategorie Wert
Vollständiger Name Benicio Monserrate Rafael Del Toro Sánchez (FILMSTARTS.de)
Geburtsdatum 19. Februar 1967 (FILMSTARTS.de)
Karrierejahre 40+ (FILMSTARTS.de)
Filme (Moviepilot) 50 (Moviepilot.de)
Serien (Moviepilot) 3 (Moviepilot.de)
Bekannte Produktionen The French Dispatch, Sicario 2, A Perfect Day, Escobar – Paradise Lost, Sicario, Che – Guerrilla, The Wolfman (cinetixx Filme)
Regie (2012) 7 Tage in Havanna (FILMSTARTS.de)
Drehbuch (2023) Reptile (FILMSTARTS.de)
Ausführender Produzent (2023) Reptile (FILMSTARTS.de)
Ausführender Produzent (2024) Kill The Jockey (FILMSTARTS.de)
Ausführender Produzent (2016) Viva (FILMSTARTS.de)
Produzent (2010) The Wolfman (FILMSTARTS.de)
Produzent (2008) Che – Guerrilla (FILMSTARTS.de)
Serienbezüge Escape at Dannemora, Hollywood Stories, Marvel Cinematic Universe, Star Wars, Che, James Bond 007 (fernsehserien.de)
Beste Filme (FILMSTARTS-Top) Sin City, Die üblichen Verdächtigen, 21 Gramm (FILMSTARTS.de)

Die Tabelle zeigt: Del Toro hat sich über die Jahrzehnte nicht nur als Darsteller, sondern auch als Autor und Produzent einen Namen gemacht – ein Schritt, der bei vielen seiner Kollegen ausblieb.

Filmografie-Highlights: Die Rollen, die ihn prägten

Von „Die üblichen Verdächtigen“ bis „Sicario“ – einige Filme markieren Wendepunkte in seiner Karriere. Drei von FILMSTARTS (FILMSTARTS.de) als beste Werke genannte Titel fallen besonders auf.

  • „Sin City“ (2005): Del Toro spielt den korrupten Polizisten Jack Rafferty in Robert Rodriguez‘ stilisiertem Noir-Krimi. Der Film zeigte seine Fähigkeit, in einem visuell extremen Universum zu bestehen.
  • „Die üblichen Verdächtigen“ (1995): Als Fred Fenster lieferte er eine unvergessliche Performance ab, die ihm internationale Aufmerksamkeit einbrachte.
  • „21 Gramm“ (2003): In Alejandro González Iñárritus Drama verkörperte er den Ex-Sträfling Jack Jordan, eine Rolle, für die er viel Lob erhielt.

„Die üblichen Verdächtigen“ gilt als einer der besten Filme von Benicio Del Toro und etablierte ihn endgültig in Hollywood. (FILMSTARTS.de)

Das Muster: Del Toro wählt oft Figuren am Rande der Gesellschaft – Zöllner in „Sicario“ oder den Drogenboss Pablo Escobar in „Escobar – Paradise Lost“. Diese Rollen fordern ihn, und das Publikum belohnt ihn dafür.

Was auffällt

Der Schauspieler vermeidet konsequent Mainstream-Komödien oder familienfreundliche Blockbuster. Stattdessen konzentriert er sich auf düstere, komplexe Stoffe – eine Strategie, die ihm Kultstatus eingebracht hat.

Diese Strategie hat ihm eine treue Fangemeinde eingebracht.

Arbeiten hinter der Kamera: Regie, Drehbuch und Produktion

Neben der Schauspielerei hat Del Toro zunehmend Verantwortung hinter der Kamera übernommen. Die Datenbank von FILMSTARTS (FILMSTARTS.de) listet mehrere Stationen auf.

  • Regie (2012): „7 Tage in Havanna“ – ein Episodenfilm, bei dem er eine Sequenz inszenierte.
  • Drehbuch (2023): „Reptile“ – ein Krimi, bei dem er auch die Hauptrolle spielte und als ausführender Produzent fungierte.
  • Ausführender Produzent (2024): „Kill The Jockey“ – ein argentinisch-spanischer Film.
  • Produktion (2008–2010): „Che – Guerrilla“ und „The Wolfman“.

Reptile aus dem Jahr 2023 ist ein seltener Fall, in dem Del Toro sowohl als Drehbuchautor als auch als ausführender Produzent auftritt. (FILMSTARTS.de)

Was dies bedeutet: Del Toro baut sich ein zweites Standbein auf, das ihm mehr kreative Kontrolle gibt. Für einen Schauspieler, der für seine intensive Vorbereitung bekannt ist, ist das folgerichtig.

Der Trade-off

Mehr Kontrolle bedeutet auch mehr Verantwortung für Budget und Vermarktung. Für Del Toro, der zuvor hauptsächlich als Darsteller arbeitete, ist das ein kalkuliertes Risiko.

Dieser Schritt zeigt, dass Del Toro bereit ist, neue Wege zu gehen.

Vergleich der Filmografie-Datenbanken

Vier deutschsprachige Portale – FILMSTARTS, Moviepilot, cinetixx und fernsehserien.de – listen Del Toros Werk unterschiedlich. Ein Vergleich zeigt die Abweichungen.

Portal Rollen (ca.) Serien Besonderheit
FILMSTARTS.de 40+ (kumulativ seit 1980ern) Nicht separat ausgewiesen Führt Produktions- und Regietätigkeiten auf (FILMSTARTS.de)
Moviepilot.de 50 3 Trennt klar zwischen Filmen und Serien (Moviepilot.de)
cinetixx Filme 10+ (gelistet) Keine Fokus auf Darsteller-Rollen in bekannten Produktionen (cinetixx Filme)
fernsehserien.de 20+ (Schwerpunkt Serien) 6+ Serienbezüge Enthält auch Gastauftritte und Serien wie „Escape at Dannemora“ (fernsehserien.de)

Der Haken: Die unterschiedlichen Zählweisen erschweren eine exakte Gesamtanzahl. Wer sich einen Überblick verschaffen will, sollte mindestens zwei Quellen vergleichen.

Serienarbeiten: Mehr als nur Gastauftritte

Obwohl Del Toro überwiegend als Filmschauspieler bekannt ist, hat er auch in Serien mitgewirkt. fernsehserien.de listet mehrere Bezüge auf, darunter die Mini-Serie „Escape at Dannemora“ und Auftritte in Dokumentationen über das Marvel Cinematic Universe und Star Wars.

  • Escape at Dannemora (2018): Dramaserie, in der Del Toro einen Strafgefangenen spielte.
  • Hollywood Stories (2006): Dokumentationsreihe mit einem Porträt über ihn.
  • Marvel Cinematic Universe / Star Wars: Dokumentarische Beiträge zu diesen Franchises.

Del Toros Auftritte in Serien sind oft auf Mini-Serien oder Dokumentationen beschränkt, was seine Vorliebe für abgeschlossene Erzählungen zeigt. (fernsehserien.de)

Die Implikation: Del Toro setzt auf Qualität statt Quantität, auch im Serienbereich. Das unterscheidet ihn von Schauspielern, die in langlaufenden Formaten feststecken.

Bekannte Werke in der Übersicht

Vierzehn Produktionen werden in den Quellen immer wieder genannt. Eine Auswahl zeigt das Spektrum seiner Rollen.

  • The French Dispatch (2021): Ensemblefilm von Wes Anderson.
  • Sicario 2: Soldado (2018): Action-Thriller als Fortsetzung.
  • A Perfect Day (2015): Kriegsdrama mit Del Toro in einer Hauptrolle.
  • Escobar – Paradise Lost (2014): Biopic über Pablo Escobar.
  • Sicario (2015): Grenzthriller von Denis Villeneuve.
  • Che – Guerrilla (2008): Zweiter Teil von Steven Soderberghs Che-Film.
  • The Wolfman (2010): Horror-Remake mit Del Toro in der Hauptrolle.
  • Sin City (2005)
  • 21 Gramm (2003)
  • Die üblichen Verdächtigen (1995) – alle drei von FILMSTARTS als beste Filme genannt (FILMSTARTS.de)

Der rote Faden: Del Toros Figuren sind oft von moralischer Ambivalenz geprägt – selten eindeutig gut oder böse. Das macht ihn zu einem gefragten Darsteller für komplexe Stoffe.

Vorsicht bei der Werkzählung

Jede Datenbank zählt anders. Moviepilot kommt auf 50 Filme, FILMSTARTS auf eine höhere Zahl durch Produktionsarbeiten. Für eine vollständige Liste empfiehlt sich die Kombination mehrerer Quellen.

Die Abweichungen unterstreichen die Notwendigkeit, mehrere Perspektiven einzunehmen.

Wer einen Überblick über seine gesamte Karriere sucht, findet in dieser ausführliche Filmografie zu Benicio Del Toro alle wichtigen Filme und Auszeichnungen.

Häufig gestellte Fragen

Wie alt ist Benicio Del Toro?

Er wurde am 19. Februar 1967 geboren und ist damit 57 Jahre alt. (FILMSTARTS.de)

Wie viele Filme hat Benicio Del Toro gedreht?

Moviepilot zählt 50 Filme, andere Quellen können abweichen. (Moviepilot.de)

Hat Benicio Del Toro Regie geführt?

Ja, bei dem Episodenfilm „7 Tage in Havanna“ aus dem Jahr 2012. (FILMSTARTS.de)

Hat Benicio Del Toro Drehbücher geschrieben?

Ja, er schrieb das Drehbuch zu „Reptile“ (2023). (FILMSTARTS.de)

In welchen Serien hat Benicio Del Toro mitgespielt?

Unter anderem in „Escape at Dannemora“ und Dokumentationen zu „Marvel Cinematic Universe“ und „Star Wars“. (fernsehserien.de)

Was sind die bekanntesten Filme von Benicio Del Toro?

Laut FILMSTARTS zählen „Sin City“, „Die üblichen Verdächtigen“ und „21 Gramm“ zu seinen besten. (FILMSTARTS.de)

Hat Benicio Del Toro in „Star Wars“ mitgespielt?

Er hatte Auftritte in Dokumentationen über die Reihe, nicht in den Filmen selbst. (fernsehserien.de)

Ist Benicio Del Toro sein eigener Produzent?

Ja, er war ausführender Produzent von „Reptile“ (2023), „Viva“ (2016) und „Kill The Jockey“ (2024). (FILMSTARTS.de)

Fazit: Benicio Del Toro ist kein Schauspieler für seichte Unterhaltung, sondern ein ernsthafter Charakterdarsteller, der sich zunehmend auch als Autor und Produzent etabliert. Für Cineasten, die Tiefgang suchen: ein garantierter Mehrwert. Für Gelegenheitszuschauer, die leichte Kost erwarten: besser einen seiner düsteren Filme meiden.

Für den deutschen Filmliebhaber ist die Lektion klar: Wer Del Toros Werk vollständig erfassen will, muss mehrere Portale abgleichen. Die Wahl ist nicht zwischen richtig und falsch, sondern zwischen unterschiedlichen Perspektiven auf eine Karriere, die noch lange nicht zu Ende ist.