
Adventskalender selbst machen: Kreative Ideen & Anleitung
Wer schon einmal vor einem lieblos gekauften Adventskalender stand, kennt das Gefühl: 24 Türchen, aber kaum Persönlichkeit. Selbstgemachte Adventskalender sind da anders – sie erzählen eine Geschichte, sparen Verpackungsmüll und kosten oft weniger als gedacht.
Häufigste Füllung: Schokolade und Süßigkeiten · Beliebteste Bastelmethode: Papiertüten-Adventskalender · DIY-Ideen auf Pinterest: über 220
Kurzüberblick
- 24 Fächer sind Standard – der BR (Ratgeber „Wir in Bayern”) empfiehlt dafür 24 Zettel in 5 × 5 cm.
- Klopapierrollen lassen sich längs falten und an den Enden nach innen klappen – so zeigt es Lieblingsgeschenk (Geschenk-Ideen-Blog).
- Versandkartons und Schraubgläser nennt Naturkundin (No-Waste-Blog) als No-Waste-Fächer.
- Die genauen Kosten variieren stark – je nach Material und Füllung.
- Wie beliebt einzelne Bastelideen sind, bleibt subjektiv.
- Vor dem 1. Dezember: Äste der Länge nach sortieren und zur Tannenbaumform legen (Alnatura (Nachhaltig-Magazin)).
- 24 kleine Behältnisse bereitlegen – vom Streichholz bis zum Schraubglas (Naturkundin (No-Waste-Blog)).
- Milchtüten auswaschen, oben abschneiden, befüllen – die Upcycling-Variante von Lieblingsgeschenk (Geschenk-Ideen-Blog).
- Fläschchen reinigen, bemalen und mit Messingdraht an einen Ast hängen – die Idee von Die kleine Botin (Upcycling-Blog).
Acht Material-Fakten, ein Muster: Nachhaltige Adventskalender kommen fast immer mit Dingen aus, die schon zu Hause sind.
| Aspekt | Fakt |
|---|---|
| Beliebteste Bastelmethode | Papiertüten-Adventskalender (dm (Drogeriemarkt-Ratgeber)) |
| Häufigste Füllung | Schokolade und Süßigkeiten (SWR (Service-Ressort)) |
| Nachhaltige Alternative | Klopapierrollen (NDR (Ratgeber-Ressort)) |
| Zettelgröße für Botschaften | ca. 5 × 5 cm (BR (Ratgeber „Wir in Bayern”)) |
| Aufhängung am Ast | Kordel-Schlaufe, 40–60 cm (Alnatura (Nachhaltig-Magazin)) |
| Upcycling-Material | Milchtüten, ausgewaschen und oben abgeschnitten (Lieblingsgeschenk (Geschenk-Ideen-Blog)) |
| No-Waste-Behältnisse | Versandkartons, Schraubgläser, Streichholzschachteln, Kaffeefilter (Naturkundin (No-Waste-Blog)) |
| Fläschchen-Upcycling | Reinigen, bemalen, mit Messingdraht an den Ast hängen (Die kleine Botin (Upcycling-Blog)) |
Was kann man alles in einen selbstgemachten Adventskalender rein tun?
Essbare Überraschungen
- Schokolade, Tee, Gummibärchen und Plätzchen – die typische Mischung für Naschkatzen laut SWR (Service-Ressort).
- Kleine Gewürze wie Zimtstangen machen den Kalender weihnachtlich.
- Nüsse und Trockenfrüchte sind eine leichtere Alternative.
Wer früh befüllt, setzt besser auf haltbare Sachen wie Schokolade, Tee oder Nüsse.
Kosmetik und Pflegeprodukte
- Lippenpflege, Handcreme, kleine Seifen, Badezusätze und Wein: Brigitte (Lifestyle-Magazin) zählt Kosmetik und Genuss zu den beliebtesten Füllungen für Erwachsene.
- Duftöle bringen Wellness in den Advent.
Gutscheine und Erlebnisse
- Gutscheine für gemeinsame Zeit: Kinobend, Spaziergang oder Lieblingsessen kochen.
- Eine Liebesbotschaft oder ein Gedicht auf dem Zettel macht den Kalender persönlich.
- Gutscheine brauchen nur Papier, Stift und Kreativität.
24 hochwertige Füllungen summieren sich schnell – wer in jedes Fach Kosmetik oder Wein legt, gibt oft mehr aus als für einen gekauften Kalender. Die Lösung: teure Füllungen mit günstigen Ideen wie Zetteln oder Tee mischen.
Wie kann ich einen selbstgemachten Adventskalender machen?
Materialien auswählen
- Alltagsbehältnisse wie Versandkartons, Schraubgläser, Klopapierrollen und Streichholzschachteln eignen sich als Fächer.
- Die Materialbasis von Brigitte (Lifestyle-Magazin): 24 Streichholzschachteln, ein DIN-A4-Karton, Schere, Klebstoff, Klebeband und ein Drucker.
- Vorlagen und Fotos für Tüten, Zahlen und Deko liefert Pinterest (DIY-Community).
Adventskalender basteln Schritt für Schritt
- Fächer vorbereiten: Behältnisse reinigen, falten oder bekleben.
- Nummerieren: 1 bis 24, gut lesbar und dekorativ.
- Befüllen: Von Schokolade bis Gutschein – je nach Geschmack des Empfängers.
- Aufhängen: An einer Schnur, einem Ast oder als Tisch-Deko.
Kreative Verpackungsideen
- Papiertüten beschriften, nummerieren und mit Wäscheklammern verschließen.
- Besonders nachhaltig: wiederverwendbare Behälter wie Gläser und Stoffbeutel, wie sie Utopia (Nachhaltigkeits-Plattform) empfiehlt.
- Der Ratgeber GEO (Nachhaltigkeits-Ressort) bündelt nachhaltige Ideen und Hintergründe.
Der Punkt: Ein selbstgemachter Adventskalender muss nicht perfekt sein – er muss persönlich sein. Ist die Grundform erst einmal gebaut, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Welche kleinen Bastelideen gibt es für einen Adventskalender?
Adventskalender aus Streichholzschachteln
- 24 Streichholzschachteln bekleben, nummerieren und als Tannenbaum anordnen – die Variante von Brigitte (Lifestyle-Magazin).
- Kleine Geschenke wie Ohrringe, Notizzettel oder Teebeutel passen exakt hinein.
Adventskalender aus Gläsern
- Gläser und Fläschchen lassen sich reinigen, trocknen und bemalen – Die kleine Botin (Upcycling-Blog) zeigt die Variante mit Messingdraht am Ast.
- Schraubgläser sind danach wieder ganz normal nutzbar.
Adventskalender aus Socken
- 24 Socken an einer Leine befestigen, nummerieren und befüllen – eine Idee, die auf Pinterest (DIY-Community) vielfach gezeigt wird.
- Bunte oder gemusterte Socken machen den Kalender originell.
- Die Socken bleiben nach dem Advent nutzbar – ganz ohne Verpackungsmüll.
Das Muster ist überall dasselbe: kleine Behältnisse, 24 Stück, eine Nummer, eine kleine Geste. Mehr braucht es nicht – und fast jeder Haushalt hat die Materialien schon.
Welche coolen Ideen gibt es für Adventskalender für Kinder?
Spielzeug und kleine Figuren
- Kleine Spielzeuge, Magnete, Sticker und Figuren von Überraschungseiern: familie.de (Familienportal) sammelt passende Ideen für Kinder.
- Wichtig: Bastelmaterialien sollten schadstoffarm und ungiftig sein – darauf weist auch dm (Drogeriemarkt-Ratgeber) hin.
Bastelsets und Malbücher
- Mini-Malbücher, Stifte und kleine Bastelsets fördern die Kreativität (familie.de (Familienportal)).
- Ausschneiden, Kleben und Malen beschäftigt Kinder auch an grauen Dezembertagen.
Geschichten und Hörspiele
- Eine Geschichte in 24 Abschnitten wird zum täglichen Vorlese-Ritual.
- Hörspiele und Kinderbücher zählen zu den beliebtesten Füllungen (familie.de (Familienportal)).
Kinder erleben den Advent mit allen Sinnen. Ein Kalender, der Geschichten erzählt oder zum Basteln einlädt, schafft mehr als 24 Momente – er schafft ein Ritual.
Welche Ideen gibt es für selbstgemachte Adventskalender für Frauen?
Schmuck und Accessoires
- Ohrringe, Armbänder und Haarspangen passen in Streichholzschachteln.
- Perlen, Draht und Verschlüsse reichen für ein selbst gemachtes Unikat.
- Handgemachter Schmuck ist persönlich – und oft günstiger als gekauft.
Tee und Badezusätze
- Tee, Badezusätze und Duftöle sorgen für Auszeiten im Advent.
- Kleine Seifen und Lippenpflege passen in Gläser und Schachteln.
- Nachhaltige Varianten zeigt der GEO-Ratgeber (Nachhaltigkeits-Ressort).
Selbstgemachte Gutscheine
- Gutscheine für gemeinsame Zeit: Kinobend, Spaziergang oder Lieblingsessen kochen.
- „Zeit zu zweit” oder „Wellness-Tag” – persönlicher geht es kaum.
- Gutscheine brauchen nur Papier, Stift und Kreativität.
Der Unterschied zu gekauften Kalendern: 24 kleine Aufmerksamkeiten, die zeigen, dass jemand an einen gedacht hat. Das wiegt mehr als jeder Luxusinhalt.
Adventskalender selber machen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Diese sechs Schritte funktionieren für fast alle Varianten – vom Papiertüten-Kalender bis zur Ast-Konstruktion.
- Materialien sammeln: Versandkartons, Schraubgläser, Streichholzschachteln und Klopapierrollen fallen in fast jedem Haushalt an.
- Fächer vorbereiten: Behältnisse reinigen, falten oder bekleben. Wer sich die Techniken lieber ansieht, findet auf YouTube (Video-Plattform) passende Video-Anleitungen.
- Zettel beschriften: 24 Zettel in 5 × 5 cm mit Gedichten, Liebesbotschaften oder einer Geschichte beschriften.
- Befüllen: Schokolade, Tee, Kosmetik oder Gutscheine – je nach Zielgruppe.
- Nummerieren und dekorieren: 1 bis 24 aufkleben oder schreiben. Naturmaterialien wie Tannenzapfen, getrocknete Orangenscheiben oder Zimtstangen machen den Kalender weihnachtlich.
- Auf Bank oder Ast bringen: Ab dem 1. Dezember täglich ein Fach öffnen. Kalender aus stabilen Materialien lassen sich wiederverwenden – ein Punkt, den auch GEO (Nachhaltigkeits-Ressort) betont.
Ein selbstgemachter Kalender ist mehr als ein Sparprogramm: 24 × „ich habe an dich gedacht”. Gerade Kinder erleben diesen Unterschied unmittelbar – sie freuen sich über die Aufmerksamkeit, nicht über den Markenwert.
Der Aufwand ist überschaubar – der Effekt bleibt bis zum 24. Dezember sichtbar.
Faktencheck: Was sicher ist und was nicht
Bestätigte Fakten
- Schokolade ist die häufigste Adventskalender-Füllung (SWR (Service-Ressort)).
- Klopapierrollen sind eine nachhaltige Alternative (NDR (Ratgeber-Ressort)).
- Eine Geschichte lässt sich in 24 Abschnitte teilen und jeden Tag ein Stück vorlesen (BR (Ratgeber „Wir in Bayern”)).
Was unklar ist
- Die genauen Kosten variieren stark – je nach Material und Füllung.
- Wie viel Zeit das Basteln wirklich kostet, wird in den wenigsten Ratgebern konkret beziffert.
- Ob selbstgemacht immer nachhaltiger ist, hängt von der Wiederverwendung ab.
- Welche Bastelidee am beliebtesten ist, bleibt subjektiv.
- Wie lange ein Kalender aus Pappe hält, hängt von Lagerung und Feuchtigkeit ab.
Nachhaltige Materialien sparen nur dann Müll, wenn sie weiterverwendet werden. Wer 24 Papptüten nach dem Öffnen wegwirft, steht am Ende nicht besser da als mit einem gekauften Kalender.
Die Unsicherheit ist kein Grund, auf DIY zu verzichten – sie ist nur ein Grund, nicht alles zu glauben, was im Netz steht.
Stimmen aus den Ratgebern
Die folgenden Aussagen sind sinngemäß aus den verlinkten Ratgebern übernommen.
„Alte Pappkartons, Gläser und Stoffreste eignen sich als wiederverwendbare Bastelmaterialien – und Naturmaterialien wie Tannenzapfen, getrocknete Orangenscheiben oder Zimtstangen ersetzen Plastik-Deko.”
„Sortiert die Äste der Länge nach, legt sie in Tannenbaumform und lasst zwischen den Ästen Platz – dort hängen die Geschenke später.”
Was diese Aussagen verbindet: Nachhaltigkeit ist kein Verzicht, sondern eine Verpackungsfrage. Wer Alltagsmaterialien nutzt, spart Geld und bekommt trotzdem einen Kalender, der persönlich ist.
Fazit
Ein selbstgemachter Adventskalender ist nicht automatisch billiger – aber er ist automatisch persönlicher. Wer Alltagsmaterialien wie Klopapierrollen, Gläser oder Streichholzschachteln nutzt, spart Müll und bekommt trotzdem 24 Momente, die kein Fertigprodukt liefert.
Für Eltern, die Kinder überraschen wollen, ist die Entscheidung klar: 24 kleine, durchdachte Fächer statt eines standardisierten Kalenders – oder die einfache Papiertüten-Variante für den ersten Bastelversuch.
westfalia.de, immowelt.de, lavera.de, everdrop.de, ichlebegruen.de
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Tage hat ein Adventskalender?
Ein Adventskalender hat 24 Fächer – vom 1. bis 24. Dezember. Üblich ist ein Fach pro Tag.
Kann man Adventskalender auch ohne Basteln füllen?
Ja. Wer 24 kleine Behältnisse wie Papiertüten, Gläser, Socken oder Streichholzschachteln hat, kann sie direkt befüllen, nummerieren und dekorieren. Vorlagen liefert zum Beispiel Pinterest (DIY-Community).
Welche Füllung ist für Diabetiker geeignet?
Statt Süßigkeiten eignen sich Tee, Nüsse, kleine Kosmetikprodukte, Gutscheine oder Erlebnisse – etwa ein gemeinsamer Spaziergang.
Wie kann man einen Adventskalender personalisieren?
Mit Fotos, Liebesbotschaften oder einer Geschichte in 24 Abschnitten. Handgeschriebene Zettel machen den Kalender zu einem persönlichen Begleiter.
Sind selbstgemachte Adventskalender teurer als gekaufte?
Nicht zwangsläufig. Die Kosten hängen stark von Material und Füllung ab. Wer Alltagsmaterialien wie Klopapierrollen oder Schraubgläser nutzt, hält sie niedrig.
Wie bewahre ich selbstgemachte Adventskalender auf?
Am besten trocken und staubgeschützt, bis der 1. Dezember beginnt. Kalender aus stabilen Materialien wie Holzboxen oder Gläsern lassen sich nach Weihnachten wiederverwenden.
Welche Füllung eignet sich für einen Adventskalender im Büro?
Tee, Kaffee, Schokolade, Notizblöcke, Stifte oder ein Gutschein für die nächste Runde Kuchen. Kleinere Fächer wie Streichholzschachteln eignen sich dafür besonders gut.
Die wichtigste Antwort ist am Ende einfach: Jede Füllung, die von Herzen kommt, ist die richtige.